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Freitag, 04. September 2020

Bericht zu den bevorstehenden Satzungs- und Ordnungsänderungen

Die Delegiertenversammlung im Corona-Jahr 2020 stellt uns vor besondere Herausforderungen. Einerseits haben wir die Kapazitäten gewonnen, uns um Projekte zu kümmern, gleichzeitig muss man deren Ergebnis auch immer gut und zeitnah kommunizieren können. Aus diesem Grund hatte die Satzungskommission zu einem Online Workshop über Zoom eingeladen, um ausschließlich und konzentriert über die Änderungen der Satzung und Ordnungen zu sprechen.

Die einleitenden Worte der Satzungskommission erklären an sich schon einen großen Bestandteil und Hintergrund der Änderungen (Auszug aus Berichtsheft): Wir haben uns insgesamt acht mal für jeweils ca. 2-3 Stunden online getroffen. Zwischen den Treffen wurden einzelne Aufgaben verteilt. Die Ergebnisse wurden dann in den Videokonferenzen zusammengefasst und ausgiebig diskutiert.
Bei den ersten Sitzungen haben wir versucht, aktuelle Formulierungen zwecks Inklusion und Integration von benachteiligten Bevölkerungsgruppen einzuarbeiten. Des Weiteren haben wir Gender-Formulierungen geprüft und wo nötig angepasst. In dieser Hinsicht waren wir schon sehr vorbildlich.
Weiterhin wurden verschiedene Bezeichnungen für die gleichen Dinge vereinheitlicht. Unklare Dinge wurden eindeutiger, klarer formuliert, z. B. Passagen, die bereits in früheren Versionen gestrichen wurden, aber noch mit den Punkten drin standen, wurden nun im Sinne der besseren Lesbarkeit angepasst. Wir haben Bezüge innerhalb der Satzung geändert, die nun auch einfacher anpassbar sind. Dies sind im Wesentlichen redaktionelle Änderungen.
Weiterhin haben wir uns alle Ordnungen vorgenommen und diese auf Satzungskonformität geprüft und Bezüge, die nicht mehr richtig waren, korrigiert. Gleichzeitig wurde eine Übersicht aller Ordnungen geschaffen, die zusammenfasst, welches Gremium welche Ordnung oder deren Änderung beschließt. Darüber hinaus möchten wir eine Kongruenz der Sportstruktur im Zusammenhang mit den Zugehörigkeiten auf Bundes- und Landesebene sicherstellen (Einbeziehung im DTV wie auch in den LTVs).
Anschließend ging es darum, die Satzung für „Nichtfachleute“ oder auch Neulinge besser lesbar und damit insgesamt zugänglicher zu machen. Passagen, die zum Beispiel die Delegiertenversammlung betreffen, aber nicht unbedingt in der Satzung stehen müssen, wurden in die Geschäftsordnung für Delegiertenversammlungen eingearbeitet und sind somit für DVs und JVVs gleichberechtigt anwendbar ohne unbedingt in der Versammlung ständig die Satzung referenzieren zu müssen.

Offene Fragen im Workshop betrafen die Korrelation zwischen Ablehnung von Diskriminierung und Ungleichbehandlung von Bevölkerungsgruppen mit der festen Definition von unterschiedlich geschlechtlichen Tanzpaaren in der TSO. Homophobie und gleichgeschlechtlicher Paartanzsport sind dabei unterschiedlich zu betrachten. Das Nein zur Homophobie in einer Satzung bezieht sich in erster Linie auf alle im Verband Aktiven, also nicht nur Sportler sondern auch Funktionäre, wie Wertungsrichter, Präsidiumsmitglieder etc. Ein Sportbetrieb gleichgeschlechtlicher Paare wird durch unseren Sportausschuss abgewickelt, wenn es Interesse und entsprechende Anträge gibt. Gleichzeitig ist der Equality-Fachverband mit besonderer Aufgabenstellung der Wahrung homosexueller Interessen beim Paartanzsport eine mögliche Anlaufstelle.
Weiterhin wurde gefragt, wer den Ehrenkodex unterschreiben muss und unsere Antwort ist: “je mehr desto besser”. Wir legen beim Ehrenkodex jedoch besonderen Wert auf unsere Aktiven im Kinder- und Jugendsport. Details sind im Ehrenkodex-Dokument ersichtlich.

Ein letzter Diskussionspunkt war die Aktualisierung im Zusammenhang mit modernen Medien der Veröffentlichung. Da es kein Verbandsmagazin im klassischen Sinne mehr gibt, wurde die Veröffentlichung von Delegiertenversammlungen auf die DRBV.de Webseite bezogen. Dies könnte als eine “Holschuld” interpretiert werden. Unsere Gedanken waren dabei, dass die Webseite vorerst noch eine “stabile digitale Komponente” in unserer Kommunikation mit den Mitgliedern bleiben wird, während wir unsere Medienpräsenz auf vielen anderen Kanälen verstärken. Diese neuen Kanäle mögen eine kurzfristige Lebensdauer haben oder auch durch neue Kanäle ersetzt werden (z.B. Verbandsapp). Gleichzeitig sind unsere Handlungsgrundsätze geprägt von Transparenz und Einbeziehung, was ein großes Interesse an breiten Veröffentlichungen beinhaltet. Derzeit gibt es den monatlichen Newsletter, der ausschließlich über Verbandsarbeit (keine Werbung) spricht. Gleichzeitig werden Newsletterankündigungen auch über unsere sozialen Medien verbreitet. Ein letzter möglicher Schritt wäre ein Newsletter-Abonnement bei Registrierung im Aktivenportal. Wir ermöglichen also weitestmögliche Kommunikation sicherzustellen.

Die Anmeldung für die Delegiertenversammlung wird zum 6. September geschlossen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Fulda.

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