GütesiegelInfo

DAS DRBV GÜTESIEGEL

Boogie-Woogie und Rock'n'Roll Tanzsport charakterisiert die Menschen, die ihn betreiben und entwickelt sich mit ihnen. Da der Tanzsport im Wesentlichen in Vereinen organisiert ist, finden wir hier folgende Gesellschaftsstrukturen vor:
  • Freizeitvereine
  • Sportlich orientierte, ambitionierte Vereine
  • Gemeinschaften in Gründung
Das Gütesiegel gibt all diesen Gemeinschaften Ideen und Werkzeuge, sich selbst »einzusortieren« und will Bewusstsein für weitere Möglichkeiten schaffen.
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Die Idee des Gütesiegels

Ein lebendiger Verband lebt von lebendigen und aktiven Vereinen, die sich für den Sport interessieren. Nur: Wie hält man einen Verein lebendig und aktiv, vor allem in Zeiten abnehmenden Interesses am Ehrenamt, der wachsenden Generationslücke und möglicherweise notwendigen Generationswechsels? Visionen und Ziele sowie starke Gemeinschaften ziehen prinzipiell Menschen an. Doch wie bildet man eine starke Gemeinschaft und was könnten Ziele und Visionen eines Vereins sein?
Mit dem Gütesiegel bietet der Verband einen Leitfaden für eine Vereinsstruktur an, die auf Zukunft ausgerichtet ist. Es ist ein »Leitfaden/Rahmen für gesunde Vereinsstrukturen«, ohne den Vereinen deren Eigenständigkeit und Kreati-vität zu nehmen.

 

Das Gütesiegel

Wird nur auf Antrag des Vereins geprüft und ausgestellt. Der Verein selbst entscheidet, ob das Gütesiegel ein Qualitätsmerkmal für seinen Verein darstellen soll und damit Ansatzpunkte für eine professionelle Verbesserung.

 

Die Antragstellung

Anträge zur Erteilung des Gütesiegels werden über ein Online-Formular bei der Geschäftsstelle des DRBV gestellt. Dort werden die Angaben auf Plausibilität und Richtigkeit (sofern nachweisbar) geprüft und dann eine Urkunde erstellt, die für zwei Jahre gültig ist. Der Verein bekommt ein Siegel mit der entsprechenden Jahreszahl, das er dann auf der eigenen Webseite präsentieren kann. Ein weiterer Aufwand ohne unmittelbaren Nutzen für den Verein?
Ein Teil der Daten wird ohnehin im Rahmen der jährlichen Mitgliedermeldung angegeben und kann ggf. herangezogen werden, die Zustimmung der Vereine und die technische Umsetzung vorausgesetzt. Nachfolgend sind Argumente aufgeführt, die unterstreichen, dass sich der Aufwand lohnt und dem Verein erheblichen Nutzen bringt.

 

Die Bewertungskriterien

1. Mitgliederzahl, -zusammenstellung
    und -zuwachs
Vereine jeder Größe sind im Verband herzlich willkommen. Um die langfristige Existenz unseres Sports, damit auch des Vereins und schlussendlich des Verbandes, sicherzustellen, ist Nachwuchsarbeit sehr wichtig. Prinzipiell ist eine gesunde Altersstruktur ein Rezept für ein erfolgreiches Miteinander und langfristiges Bestehen.

 

2. Anzahl von aktiven Turnierpaaren
    im Verein

Natürlich liegt dem Verband vorrangig der Leistungssport am Herzen. Leistungssport ist naturgemäß ein Motor für die persönliche Entwicklung eines Menschen, egal welchen Alters. In der Jugend dient er als Aufgabe und Zielstellung, beim Erwachsenen erfüllt er Zielcharakter, und im fortgeschrittenen Alter unterstützt er die Aufrechterhaltung der Gesundheit und ist zugleich Freizeitherausfor-derung.Turniertanz, unabhängig ob als Leistungssport oder im Übergang zum Breitensport, dient vor allem im jugendlichen und jungen Erwachsenenalter der Weiterentwicklung des Tanzes. Turniertanz schafft Vorbilder und neue Stile durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Tanz. Erfahrungen auf Turnieren, Kaderschulungen und Weiter-bildungen stellen Wissen zur Verfügung, das in die Turnierkarriere und in den Verein zurückfließt. 

 

 

 

3. Formation im Verein
Formationstanz ist ein attraktiver Gemein-schaftssport, der nicht nur die sportliche, sondern auch soziale Komponente im Verein fördert. Vor allem im Kinder- und Heranwachsendealter wird Teamgeist, Gemeinschaftsgefühl und die Notwendigkeit trainiert, sich in Strukturen einzufügen. All dies dient der positiven Entwicklung dieser Heranwachsenden.

 

4. Wertungsrichter und Turnierleiter
Wertungsrichter und Turnierleiter im Verein sprechen für dessen wettkampfsportliche Ausrichtung. Eigene Wertungsrichter sparen Kosten bei der Turnierausrichtung, sie können strategisch in einem Turnierpaartraining eingesetzt werden. Turnierleiter können wiederum bei der Organisation und Gestaltung von Turnieren im eigenen Verein unterstützen.

 

5. Ausgebildete Trainer in der
    Fachsparte

Unser Sport blickt auf eine lange Tradition zurück. Trainer der ersten Stunde haben zum Teil die Grundlage für eine »bessere Zukunft« der nachfolgenden Generationen gelegt. Mit ihrer Hilfe wurde ein Lehrkonzept entwickelt, das sich sportwissen-schaftlicher Ansätze bedient und geeignet ist, einen einheitlichen Standard für das Unterrichten von Rock'n'Roll und Boogie-Woogie zu ermöglichen ohne v.a. im Boogie-Woogie der kreativen und vielfältigen Entwicklung eines Tänzers entgegenzuwirken oder diese einzuschränken.

 

6. Anerkannt ausgebildete Trainer aus
    anderen 
Fachbereichen
Unser Tanz lässt viel Spielraum für Einflüsse aus anderen Tanz- und Sportbereichen. Vereine, die eine breite Palette an Fachtrainern beherbergen und diese übergreifend gezielt einsetzen, bilden vor allem Kinder- und Jugendliche auf einer breiten und differenzierten sportlichen Basis aus. Durch ein abwechslungsreiches Trainingsangebot werden Mitglieder langfristig gebunden.

 

7. Ausgerichtete Wettbewerbe
Das Ausrichten von Turnieren kann sehr unterschiedliche Aspekte und Perspektiven haben. Hat der Verein eigene Turnierpaare, ist es für diese immer ein besonderes Erlebnis, vor heimischem Publikum aufzutreten. Der Verein zeigt seinen Turnierpaaren damit, dass er hinter ihnen steht, selbst wenn man sie nicht auf jedes Turnier begleiten kann. Ein Turnier stellt eine beson-dere Veranstaltung im Jahresplan eines Vereins dar, mit der ein Verein sich nach außen präsentiert und von anderen Ver-einen und der Szene wahrgenommen wird. Darüber hinaus bietet ein Turnier – z.B. als Jubiläumsveranstaltung – eine gute Möglichkeit, unseren Tanzsport zu zelebrieren. Nicht zuletzt kann es für jeden Verein, egal ob mit oder ohne eigene Turnierpaare, eine Gelegenheit sein, seinen Mitgliedern hohe tanzsportliche Qualität aufzuzeigen, Inspirationen anzuregen, Perspektiven und neue Ziele zu eröffnen.

 

8. Fachgerichtetes Vereinsleben
    (offene Workshops, Seminare)

Das Vereinsleben und Selbstverständnis des Vereins kann sich sehr gut über offene Workshops und Seminare präsentiert. Auch hier gilt, je breiter und differenzierter ein Verein aufgestellt ist, desto höher ist die Mitgliederbindung und
desto größer auch das Interesse von potentiellen neuen Vereinsmitgliedern. Workshops und Seminare dienen der Weiterbildung der eigenen Trainer und können auch fachfremde Themen beinhalten, z.B. um aus anderen Sportarten Rückschlüsse aufs Tanzen ziehen zu können.

 

9. Kooperationen in Schul- oder
    anderen öffentlichen Programmen

Kooperationen mit Schulen oder im Rahmen öffentlicher Programme sichern einen kontinuierlichen Zufluss neuer Mitglieder und v.a. von Kindern und Jugendlichen. Der Verband arbeitet an einem Konzept, unsere Tanzsportarten in den Schulsport mit einzubringen.

 

10. Qualitativer Internetauftritt
Das öffentliche Erscheinungsbild von Einrichtungen verschiebt sich immer mehr in die Richtung der digitalen Welt. Deswegen gewinnt der Internetauftritt eines Vereins eine große Aussagekraft für externe Interessenten. Je »cooler« die Seite, desto »cooler« der Verein.

 

Was kann ein Verein mit dem Gütesiegel erreichen?

Als offizieller Fachverband des Deutschen Tanzsportverbandes hält sich der DRBV an die Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes, der die fachlich fundierte Sporthoheit in Deutschland hat. Damit gewährt er ein hohes Qualitätslevel für alle Vereine, die im Verband Mitglied sind und ihr Vereinsleben an den Richtlinien des Verbandes ausrichten.
Besondere Sorgfaltspflicht obliegt der Förderung von Kindern und Jugendlichen. Eltern suchen für ihre Kinder sinnvolle, aber auch sichere Freizeitbeschäftigungen, bei denen ihre Kinder ihre Zeit sportlich in einem gesunden Rahmen, gesellschaftsfördernd und geistig anspruchsvoll einsetzen. Vereine mit ausgebildeten Trainern bieten diese sichere Grundlage und Qualität.
Ehemalige Leistungssportler aus anderen Sportarten (Quereinsteiger) erwarten durch das Gütesiegel die Professionalität und Qualität, die sie aus ihrer Vergangenheit gewöhnt sind. Auch hier gilt der Grundsatz: der Zugewinn an Wissen und Unterstützung durch diesen Personenkreis dient dem Verein. Professionelle Anbieter, die für ihre Veranstaltung Darbietungen in hoher Qualität suchen, können sich auf die Qualitätsmarke DRBV verlassen.

 

Was will der Verband mit dem Gütesiegel erreichen?

DRBV und Mitgliedsvereine sollen dieselben Ziele haben. Sie möchten langfristig und stabil in Mitgliederzahlen wachsen und in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden – und das nicht als Randsportart. Zielgerichtet wollen wir einen Leistungssport betreiben, der sich in der Weltspitze etabliert.
Die professionell organisierte und gelei-stete Arbeit der Vereine, deren strukturiertes Vorgehen von der Basis bis zum Leistungssport, unterstützt den Ver-band in seinen Zielen. Der Verband fördert dieses strukturierte Vorgehen und fordert die Vereine auf, diesen Weg einzuschlagen. Damit ergibt sich eine Win/Win-Situation. Der Verband zeichnet für die aktive Beteiligung aus.

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