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Mittwoch, 04. Oktober 2017

Erstes Präambeltunier in Königs Wusterhausen

Prä-am-bel: Substantiv [die] (preamble) = Einleitung; abgeleitet aus dem spätlateinischen praeambulus - vorangehend. Auf Grund dieser Definition kann man also ein Präambelturnier als Turnier vor dem Turnier bezeichnen.

Und als genau solches wollte es verstanden werden, das Präambelturnier der Schüler und Junioren am 10.09.2017 in Königs Wusterhausen. Ein Schnupperturnier für Breitensportpaare, die sich in den ersten Vergleich mit Turnierpaaren wagen wollten. Ein Leistungsstandturnier für Paare, die in die nächste Klasse starten wollen – vielleicht aber noch ein oder zwei Trainingseinheiten benötigen. Ein Turnier – oder besser vielleicht ein Wettbewerb, ein Vergleich - zum Anfassen und mitmachen auch für Eltern und Begleiter.

Die Wertungsrichter wurden durch mitgereiste Trainier, Übungsleiter und erfahrene Turniertänzer gestellt, um zu testen, wie schnell man sich in dem neuen Wertungssystem zu recht findet. Und natürlich auch, um diese unauffällig an den „Job“ eines Wertungsrichters heranzuführen. Und als kurzfristig zur Wertungsrichterin „Akrobatik“ geadelten, kann ich festhalten, dass die Fokussierung auf einen einzelnen Bereich unseres doch recht komplexen Tanzes mit jeder Wertung wesentlich besser von der Hand ging. Warum also nicht gleich einzelne Sachen werten, wenn man sowieso mit in der Halle ist. Den besten Blick hat man auf jeden Fall.

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Im Anschluss an das Tanzturnier, bei welchem alle Paare einheitlich beschlossen hatten, nicht in Turnierkleidung aufzutreten, folgte noch ein Athletiktest. Ebenfalls in Wettbewerbsform, ging es dabei um Übungen aus dem Koordinationsbereich (Dreierhopp, Seilspringen, Kasten-Bumerang-Lauf, Drehen auf der Bank und Tiefbeugen). Auch hier konnten / können Eltern, Übungsleiter und sonstige Mitreisende den Stift, die Stoppuhr oder das Maßband in die Hand nehmen und gleich mal heimlich prüfen, wie es eigentlich um die eigene Beweglichkeit noch so bestellt ist. Denn daran hatten wiederum die Kinder das größte Vergnügen – verstehe jemand warum.

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Aus beiden Teildisziplinen (Tanzturnier und Athletiktest) wurde dann das Gesamtergebnis gebildet und die Paare bei einer kleinen Siegerehrung ausgezeichnet, wobei bei Platzgleichheit das Ergebnis aus dem Tanz stärker gewichtet wurde. Die Atmosphäre war sehr familiär. Dies erleichterte vor allem den Breitensportpaaren, die sich erstmals auch vor externen Wertungsrichtern präsentierten, ihre Nervosität im Zaum zu halten. Und es führte auch zu der Erkenntnis, dass Breitensportpaare beim Tanz noch ein bisschen was aufzuholen hatten, im Athletikbereich aber doch an die Turnierpaare heranreichen oder sogar übertreffen konnten. Pünktlich nach drei Stunden (inkl. einer kleinen „Nacharbeit“ für die Juniorenpaare mit dem Bundestrainer) war auch schon alles vorbei. 

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die im Januar wiederholt wird. Dabei wird der zweite Teilabschnitt dann aus dem Turn- und Trampolintest bestehen. Ich werde bis dahin also selbst noch mal die Rolle rückwärts üben müssen…

Bericht und Bilder
Birgit Kionka
SRRA

 

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